Strukturaufstellung

Die ganzheitliche Strukturaufstellung ist eine Methode der Perspektivänderung. Dadurch kann ein Thema aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Dieses Prinzip hilft Ihnen, den Kontext der Situation oder des Themas aus einer sachlichen, nicht-emotionalen Ebene sichtbar zu machen. Und so gegebenenfalls eine Neuinterpretation des Sachverhalts vorzunehmen.

Diese Methode ist meist Teil eines ganzheitlichen Beratungs- oder Coaching-Prozesses. Sie kann aber auch direkt in einem Workshop oder als Einzelcoaching genutzt werden.

Wofür sind Aufstellungen gut?
Aufstellungen können bei der Entscheidungsfindung, dem Erkennen des „Themas hinter dem Thema“ und des großen Zusammenhangs von Nutzen sein. Sie helfen beim Aufspüren von Blockaden, dem Aktivieren von Ressourcen und dem Festlegen der nächsten Schritte. So können Themen aus einer Meta-Ebene betrachtet werden.
Sie sind einfache und dabei hocheffektive und tief wirksame Interventionen.

In kurzer Zeit können dadurch viele Informationen über eine Situation oder über ein System gewonnen werden. Die ganzheitliche Strukturaufstellung führt oft zu völlig neuen Ideen oder Sichtweisen. Neue Chancen und Handlungsalternativen werden aufgedeckt. Komplexität wird reduziert, so dass das Wesentliche einer Situation oder eines Systems sichtbar wird. In kurzer Zeit wird maximaler Erkenntnisgewinn möglich. Wertvolle Impulse und konkrete Lösungsansätze werden transparent. Verborgene Ursachen von Störungen und Konflikten können sichtbar gemacht und bearbeitet werden. Interaktions- und Beziehungsmuster werden erkennbar.
Bei der Aufstellungsarbeit handelt es sich um eine Art Bildsprache, mit der eine Situation in ihrer Komplexität umfassender dargestellt werden kann als durch eine rein verbal-begriffliche Beschreibung.